Das Gymnasium St. Klemens wurde 1961 bis 1974 durch die Pallottiner mit dem Architekten Max Ribary erstellt. Die Baugruppe bestehend aus dem Schulgebäudes mit Wirtschaftstrakt, einem Studentenwohnheim, einer Kapelle und eines Verwaltungsgebäudes (Patreshaus) ist im Kantonalen Denkmalverzeichnis und Bauinventar BILU als erhaltens- und schützenswert aufgeführt. Damit der Schulbetrieb die wachsenden Raumanforderungen und den steigenden Schülerzahlen gewachsen war, musste der bestehende Schultrakt saniert und erweitert werden. Mit der Aufstockung über dem bestehenden Klassenzimmertrakt wurden die benötigten Räume geschaffen. In der bestehenden Bausubstanz konnten so neue grosszügige und helle Räume geschaffen werden. Die Betonfassaden wurden zurückhaltend saniert. Die Verkleidung der Aufstockung ist in Bezug zum massiven Beton mit einem grünlichen Schiefer erstellt.
Desweiteren wurden verschiedene Unterhaltsarbeiten sowie der Ersatz der Wärmeerzeugung durch MSA ausgeführt. 2025 wurde die Fassadensanierung des Patreshauses abgeschlossen. Damit konnte das Gesamtbild der Anlage wieder gestärkt werden und die differenzierte Betonarchitektur gewinnt ihre eindrückliche Präsenz am Rotsee zurück.
Gymnasium St. Klemens
Ebikon
Erweiterungen und Sanierungen
2007–2009, 2023–2025
Adresse:
Kaspar Kopp-Strasse 86, 6030 Ebikon
Bauherrschaft:
Pallottiner-Stiftung St. Klemens, Verein Studienheim St. Klemens
Auftragsart:
Direktauftrag
Baukosten:
CHF 3.4 Mio. (BKP 1–9) Schulgebäude, CHF 1.8 Mio. Patreshaus
Leistungsanteil SIA:
100 %
Mitarbeitende:
Andreas Ambühl, Brigitte Niederberger, Hansruedi Ming, Lukas Kaiser, René Wermelinger, Roman Koch, Sarah Riechsteiner










