Trouvaille

«Unser baulicher Bestand ist inzwischen zu einer gigantischen Lagerstätte herangewachsen, die riesige Mengen an Rohstoffen, aber auch an Erinnerungen, Atmosphären und Spuren der Vergangenheit bindet.»

Umschlagtext zum Buch «Umbaukultur – Für eine Architektur des Veränderns», Hrsg. «Baukultur Nordrhein-Westfalen», Verlag Ketterer, Dortmund 2020.

Dezember 2023
Trouvaille

«Die Essenz der Architektur (liegt) in der Entwicklung von lebenswerten, menschenfreundlichen Räumen mit hoher Aufenthaltsqualität.»

Aus: «Abschied von Lio, dem enthusiastischen Macher». Ein Nachruf zum Tode des Tessiner Architekten Aurelio Galfetti (2.4.1936 – 5.12.2021). Von Elisa Baumgarten + Nadia Bendinelli, in: «Swiss Architects» vom 13.12.2021.

Januar 2023
Trouvaille

«Das Besondere an der Architektur ist ja, dass sie um die Menschen herum geformt ist, geformt um darin zu leben und nicht nur, um sie von aussen zu sehen.»

Steen Elier Rasmussen (1898 - 1990), dänischer Architekt, in:«Architektur Erlebnis»; Krämer, Stuttgart (Reihe «Arch Papier», dt. 1980, S.10. (Original dän. 1959)

Januar 2022
Trouvaille

«Man beginnt zu zeichnen, man versucht zu korrigieren, zeichnet darüber und nochmal darüber und denkt schliesslich, es sei falsch. Dieser Dialog zwischen Kopf und Hand ist das Wesentliche.»

Arno Lederer, Architekt (*1947, Stuttgart), im Gespräch mit Philip Ursprung zum Stichwort «Entwurfsmethodik» in: «Architects on Architects». Hirmer, München, 2019, S.25

Januar 2021
Trouvaille

«Die physischen Gesten eines Bauwerks sind ursprünglicher, direkter mit den sensorischen Fähigkeiten unserer Körper verbunden als Worte.»

Peter Zumthor, Architekt (*1943) in: «Die Geschichte in den Dingen». Zürich, Scheidegger & Spiess, 2018, S.34.

Januar 2020
Trouvaille

«Allmählich beginne ich zu erkennen, wie man reisen soll um Nutzen daraus zu haben. Am meisten hat man sich von der Sucht zu hüten, alles sehen zu wollen, (...); wenig sehen und dies gründlich zu studieren, das ist das Wahre.»

Der 21-jährige Architekt Friedrich Bluntschli (1842-1930), Poly-Student, nach einer Studienreise (1863. Zu Fuss über den Gotthard) in das Tessin und nach Mailand. Zitiert nach: Hans Bluntschli, „Lehr- und Wanderjahre des Architekten Alfred Friedrich Bluntschli, 1842-1930“, in: 109. Neujahrsblatt der Gelehrten Gesellschaft, Zürich/Baer & Co, 1946, S.23.

Januar 2019